TimeCapsuleWie wichtig eine vernünftige Strategie für die regelmässige Datensicherung ist, zeigt sich meistens erst, wenn es zu spät ist. Viel zu schnell kann es passieren, dass eine Unachtsamkeit oder ein Hardware-Defekt zu Datenverlust führt. Deshalb sollte man ein angemessenes Konzept zur Datensicherung erstellen und dann natürlich auch durchführen. Mir sind vor allem meine Fotos und Videos wichtig, aber auch z. B. per Download gekaufte Programme oder Musik sollten im Falle eines Falles wiederherstellbar sein.

Was ist mir wichtig bei einer Datensicherung? Wie setze ich meine Prioritäten? Hier einige wesentliche Punkte und Fragen, die meines Erachtens für ein Backup-Konzept wichtig sind.

  • Wenig Aufwand für die Sicherung
  • Geringe Kosten
  • Hohe Datensicherheit
  • Sicherung auch von Veränderungen (Historie, inkrementelles Backup)
  • Umfang der Sicherung
  • Backup-Medium
  • Wiederherstellung der Daten einfach?

Für mich ist wichtig, dass die Durchführung der periodischen Backups weitestgehend oder vollständig automatisch verlaufen. Die Backup-Software sollte nur auf sich aufmerksam machen, wenn etwas nicht läuft. Denn je mehr man manuell eingreifen muss, um so fehleranfälliger wird das gesamte Konzept.

Als Backup-Medium kommen Bandlaufwerke für mich nicht in Betracht, die sind mir viel zu umständlich und ich muss mich auch noch um die Lagerung der Bänder kümmern. Externe Festplatten sind erschwinglich geworden und ermöglichen eine schnelle Sicherung der Daten.

Die Wahrscheinlichkeit, dass sowohl die Arbeitsfestplatte als auch die Backupfestplatte zum gleichen Zeitpunkt ausfallen ist zu gering, als dass sich für mich eine wechselweise Sicherung auf eine dritte Festplatte lohnen würde.

Möchte ich meine Daten auch bei einem Hausbrand in Sicherheit haben? Dann bräuchte ich ebenfalls eine weitere Festplatte, die ich ausser Haus lagere und regelmässig mit der aktuellen Backup-Platte austausche. Das wäre durchaus denkbar, allerdings habe ich früher die Foto-Negative auch nicht in Sicherheit gebracht. Bei einem Hausbrand hätte ich vermutlich andere Probleme, als Fotos zu recovern. Und meine besten Bilder geistern sowieso auf irgendwelchen Servern im Web herum, so dass ich zumindest diese ein zweites Mal gesichert habe. Selbiges gilt für meine selbst gedrehten Videos. Dennoch ist das eine Option, über die ich hin und wieder nachdenke.

Da mir bereits ein Missgeschick passierte und ich tatsächlich Daten versehentlich verändert und gespeichert habe, ist es mir wichtig, ein inkrementelles Backup zu haben, also auch die Veränderungen an Dateien fortzuschreiben.

All die genannten Punkte, also meine persönliche Prioritätenliste, erfüllt für mich eine externe Festplatte in Verbindung mit Apples TimeMachine, das bei jedem neuen Mac dabei ist. Stündlich werden alle Veränderungen auf die externe Platte fortgeschrieben. Wenn ich etwas wiederherstellen möchte, ist das auf aller einfachste Weise möglich. Ein Klick, um TimeMachine zu starten, ein weiterer auf der Zeitleiste, um zurück zu „reisen“. Schon kann ich mir die Datei anschauen und entscheiden, ob ich sie zurück holen möchte.

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