Da denkt man an nichts Böses und stolpert über die aktuelle Folge des CC2 (Computer Club 2, früher eine TV-Sendung des WDR, jetzt als Videocast im Internet). Neugierig wie ich bin, habe ich das Video angeschaut – und Entsetzen machte sich breit, als ich den Beitrag über das iPhone (beginnt ab Minute 41 des Videos) gesehen habe.

Ich weiss nicht warum, aber mich beschleicht das Gefühl, dass das iPhone für manche Hände nicht gemacht worden ist. Zunächst die Auspackzeremonie des Herrn Back: Ein zerknitterter, brauner Karton beinhaltet das lieblos hinein verfrachtete iPhone samt einiger billiger Zubehörteile von Drittanbietern. Die Originalverpackung kann man ja gewinnbringend „vertitschen“.

Kaum hat Wolfgang Back das iPhone an das Vaio-Notebook angeschlossen (warum eigentlich? Werbung für Sony?), werden Apps rund ums Radio und Wetter gezeigt. Spitze! Genau das sollte der unbedarfte Anwender als erstes kennenlernen. Nicht etwa die Original-Programme wie Safari, Mail, iCal usw. Nichts über die geniale Tastatur. Nichts über das Feeling bei der Bedienung des Touch-Screens. Back zeigt (zugegebenermassen gute) Radio-Apps auf dem iPhone und findet’s anscheinend alleine deshalb klasse.

Ich zitiere die Worte eines Freundes: „Wir sind endgültig im Nirvana des Schweinemarkts und derer Käufer angekommen!“. So ist es.

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