Nach meiner ernüchternden Erfahrung mit dem Drobo S habe ich mich zwischenzeitlich entschieden, meine Datenflut auf ein NAS zu speichern. Vorteil: Nicht nur der iMac kann seine Backups darauf sichern, sondern auch das MacBook. Meine Wahl fiel auf das Synology DS411j (Afiliate-Link).

Es ist leise, hat einen akzeptablen Stromverbrauch und es ist wie ein Drobo äusserst flexibel erweiterbar. Zudem ist es dank Gigabit-Netzwerk auch schnell.

Im Gegensatz zum Drobo muss man schrauben, um die Festplatten einzubauen. Dies sollte allerdings keine große Hürde sein. Auf den Webseiten von Synology habe ich vorab über meine Samsung-Festplatten gelesen, dass zunächst ohne Einbau dieser Platten ein Firmware-Update der DiskStation durchgeführt werden soll. Also habe ich lediglich die 1-GB-WesternDigital-Platte auf einen der vier mitgelieferten Rahmen-Träger geschraubt und in das NAS eingebaut. Das Firmware-Update selbst gestaltete sich problemlos. Administriert wird die DiskStation über einen Webbrowser (Safari funktioniert). Danach habe ich die restlichen drei Platten eingebaut (1 x 1,5 GB Samsung und 2 x 2 GB Samsung) und das NAS gestartet. Mit dem Assistenten zur Einrichtung des NAS bin ich auf Anhieb zurecht gekommen. Alles verlief problemlos.

Dank dieser Anleitung war auch das Einrichten des NAS als Backup-Volume für TimeMachine kein Thema. Hierfür sind keine Hacks notwendig, die DS 411j unterstützt TimeMachine von Haus aus, die Funktionsweise ist identisch zur TimeCapsule von Apple. Es ist lediglich ein Benutzer auf dem NAS anzulegen und die Mac-Freigabe zu konfigurieren. Schon erscheint am Mac in den Einstellungen zu TimeMachine die DiskStation als Volume.

Und so werkelt also in meinem Arbeitszimmer seit dem 21. Dezember 2010 das Synology Teil still und leise (sehr viel leiser als der Drobo S) vor sich hin.


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