Die neueste Version des Apple Mac Betriebssystems wird im Upgrade-Fall nur noch per Download angeboten. Neue Macs hingegen verfügen über eine Recovery-Partition, die im Falle eines System-Crashs zur Wiederherstellung heran gezogen werden kann.

Seit heute ist es möglich, mittels des Programms „Recovery Disk Assistant“ von Apple einen USB-Stick mit der Recovery-Software zu bestücken, um im Falle des Falles gewappnet zu sein. Ich möchte kurz beschreiben, wie man diesen Stick erstellt.

Zunächst ist es erforderlich, das Disk Image zu laden (RecoveryDiskAssistant.dmg) und zu „mounten“, also doppelt anzuklicken.

Danach erhält man ein Finder-Fenster auf dem der „Wiederherstellungsvolume-Assistent“ (toller Name!) per Doppelklick gestartet wird.

Hat man bereits einen USB-Stick am Mac eingesteckt, wird dieser als Volume angeboten:

Nun muss man einfach auf das USB-Stick Icon klicken und die Taste „Weiter“ betätigen. ACHTUNG: Der komplette Inhalt des Sticks wird dabei gelöscht!

Das war’s auch schon.

Um den Mac in den Recovery Modus zu bringen, wenn z. B. die Festplatte streikt, steckt man den USB Stick ein und startet den Mac (neu) bei gedrückter „Alt“-Taste. Man kann nach dem Neustart wählen, von welchem Volume man starten möchte. Hier wählt man die „Recovery HD“. Nach erfolgreichem Start vom Stick hat man nun die Möglichkeit, OS X zu reparieren, neu zu installieren oder aus einem TimeMachine-Backup wiederherzustellen. Ausserdem kann man das Festplattendienstprogramm starten, um die Festplatte zu überprüfen und gegebenenfalls zu reparieren.

Weitere Informationen gibt es in diesem Apple Support Dokument (englisch).

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