Als Ergänzung zu meiner Nikon D90 (DSLR, Spiegelreflexkamera) sollte vor einigen Monaten eine Kompaktkamera her, damit ich nicht immer mit schwerem Gepäck unterwegs sein muss. Vor der Anschaffung waren folgende Punkte für mich wichtig:

  • Gute ISO-Leistungen und/oder grosse Offenblende
  • Hohe Verarbeitungsqualität
  • Geringes Gewicht
  • Schnelle Bedienbarkeit
  • Viel Weitwinkel
  • Videofunktion
  • GPS wäre schön

Nachdem ich die Angebotsvielfalt durchforstet habe, fiel mir die Nikon P300 (Afiliate-Link) mit einer Offenblende von 1/1,8 auf. Nach dem Lesen einiger Tests und Forenbeiträge war die Entscheidung zum Kauf schon fast gefallen. Als ich die Kamera beim örtlichen Händler anfassen durfte, war der Kauf auch schon getätigt. Was soll ich sagen? Alle meine Bedingungen bis auf GPS wurden erfüllt oder übererfüllt. Hier nun mein Erfahrungsbericht zu den ersten Monaten mit der P300.

Fotografieren bei Dämmerung oder in Räumen bei fast offener Blende in Verbindung mit hoher ISO-Einstellung erübrigen den Einsatz des ausklappbaren Blitzes. Da ich eh kein Freund von frontal „verblitzten“ Fotos bin, kommt mir das sehr entgegen. Die Geschwindigkeit der Kamera beim Einschalten, beim Auslösen aber auch bei der sonstigen Bedienung über die zahlreichen Rädchen und Knöpfe bedarf keinerlei negativer Kritik. Ich fotografiere meistens im A-Modus, also mit Blendenvorwahl. Über ein Drehrädchen lässt sich die Blende so einfach wie bei einer DSLR auswählen. Bei Konkurrenzmodellen ist oftmals der umständliche Weg durch’s Menü notwendig – manchmal bedeutet das einen wertvollen Zeitverlust.

Das fehlende GPS, um Geo-Daten direkt in die EXIF-Daten der Fotos zu schreiben, ist wirklich das einzige, was mir an dieser Kompakten fehlt. Klar, man könnte sich noch einen grösseren Sensor wünschen oder auch den Einsatz handelsüblicher Akkus. Für mich ist die Leistung dieser „Knipse“ überragend. Die DSLR ist in den letzten Monaten schon häufiger zu Hause geblieben.

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